Arabica Kaffee Sorten

Arabica Kaffee Sorten

Arabica Kaffee Sorten

Die 6 Arabica Kaffeesorten auf der Farm Madre Tierra
Geisha, Venecia, Catuai Rojo, Catuai Amarillo, Obata, Typica

 Geisha
Die Geisha Arabica Bohne zählt zwischenzeitlich zu einer der exklusivsten der Welt. Der Ursprung der Geisha Pflanze liegt im Südwesten von Äthiopien und trägt somit auch den Namen der Region/Ortschaft, aus der sie stammt. In den 50iger Jahren fand die Pflanze Ihren Weg nach Costa Rica, wo sie sich aufgrund der optimalen klimatischen Bedingungen, Vulkanböden und der Höhenlage zwischen 1400m-1700m zu einem der besten Kaffees weltweit entwickelte. Geisha Kaffee zählt grundsätzlich zu den besten. Die Kaffeebäume sind größer als andere Kaffeepflanzen. Ihre Blätter zeigen eine längliche Form mit Spitze. Auch die Kaffeebohnen sind eher länglich. 
Der Geschmack von Geisha lässt sich als weich und elegant, mit sehr komplex ausgebildeten Aromen nach blühenden Blumen, Lavendel, Kakao, mit Noten von Melasse, Papaya, Pfirsich, Jasmin, Bergamotte, Mandarine und Vanille beschreiben. Ein unvergessliches Aromaerlebnis für Kenner und Gourmets.
Geisha Kaffee, oft auch als Gesha Kaffee bezeichnet, zählt zu den exklusivsten Kaffeesorten der Welt. Teilweise wird er sogar teurer gehandelt als der berühmte Kopi Luwak. Für ein kg Bohnen der Spitzenqualität wurden bei einer Auktion im Jahr 2010, 375 Dollar bezahlt. Teurer war noch niemals ein kg Kaffee, zumal der Preis für grüne, ungeröstete Bohnen bezahlt wurde.

 Venecia
Die Venecia  Arabica Pflanze hat Ihren  Ursprung im Norden Costa Ricas in der Ortschaft Venecia. Sie fiel einem  Züchter von Caturra Pflanzen auf.  Caturra ist eine Zwerg-Mutation der ursprünglichen Bourbon-Bohne und wurde in den 30ern in der brasilianischen Stadt Caturra entdeckt. In Costa Rica entwickelte sich daraus später Villa Sarchi, angelehnt an den Namen der Stadt Sarchi. Die Neue Sorte Venecia stach heraus durch ihre großen Kaffeekirschen, welche durch den häufigen Regen in dieser Region keinen Schaden nahmen und erheblich resistenter gegenüber Umwelteinflüssen ist.Diese Arabica Pflanze wurde dann von dem ICAFE Institut in Verbindung mit Farmern in Perez Zeledon im Süden Costa Ricas weiter veredelt  und  wird heute mit großen Erfolg, dort wie auch in anderen Regionen Costa Ricas  auf unterschiedlichen Anbauhöhen angepflanzt. Der Venecia Kaffee hat sich zu einem exzellenten Kaffee entwickelt und wird von Fachleuten als ein direkter Konkurrent zum exquisiten Geisha Kaffee gesehen. Venecia zeichnet sich durch sein sehr großes Aroma aus, hat viel Körper, wenig Säure mit einer sehr geringen Bitterkeit.
Venecia Kaffee hat einen Geschmack nach Schokolade, Haselnuss, Pecan Nuss, Erdbeere, Kirsche, Pflaume und Rotem Apfel.

 Catuai Rojo & Catuai Amarillo
Der Catuai Kaffee ist eine Kreuzung aus der Mundo Novo und der Caturra Pflanze, die wiederum beide vom Bourbon abstammen. Bekannt ist der Catuai Rojo und Catuai Amarillo, mit seinen gelben Kirschen. Die Pflanze ist relativ klein und zeichnet sich durch nach oben gleichmäßig abstehende  Äste um einen dicken Mittelstamm aus. Die Kaffeekirschen sitzen sehr fest und es Bedarf großer Sorgfalt und Kraft, um diese zu pflücken. Zum Glück ist die Pflanze nicht hoch und kommt somit den Pflückern entgegen. Diese Wachstumseigenschaft den Vorteil, dass die Kirschen bei heftigem Regen nicht abfallen. Die Catuai Pflanze benötigt grundsätzlich eine sorgfältige Pflege. Gerade, wenn sie auf kleinen Urwald Schattenplantagen wächst und keine chemischen Schutzmittel eingesetzt werden.
Nach Karamell duftend,  mit erfrischendem Geschmack, leicht nach Schokolade, Mandel, Honigmelone, Nuss und Vanille. Grundsätzlich ein sehr entwickelter Geschmack, jedoch auch abhängig vom Röstgrad.

 Obata
Die Kaffeesorte Obata ist eine Weiterentwicklung hervorgehend aus dem Villa Sarchi, und der folgenden Pflanze Sarchimores. Villa Sarchi entsprang einer Spontanmutation aus Bourbon-Kaffee aus der Stadt Sarchi im District West Valley in Costa Rica. Der Obata Kaffee  ist eine Züchtung, die weniger anfällig ist, für den “Roja”, ein Pilz der in erster Linie Kaffeepflanzen befällt und in der Vergangenheit extrem große Schäden auf den Kaffeeplantagen angerichtet hat. Auffallend ist, das bei kleinen Farmen mit konventionellem Anbau der Rojo nicht so verbreitet ist.

Obata/Villa Sarchi washed
Diese Kaffeebohne ist eine Nachzucht der alten Bourbon Bohne. Das Besondere ist, dass die Villa Sarchi Kaffeebohnen vor allem in Costa Rica optimal gedeihen, denn die Kaffeepflanzen haben sich dem dortigen Klima perfekt angepasst. In diesem Kaffee vereint sich ein reiner, voller und weicher Körper mit säurearmen und  balancierten Noten aus Orangen und Pflaumen. Sein dezenter Limonengeschmack bringt die feinen Zimt und Toffee Aromen noch mehr zu Geltung und im langanhaltenden Abgang schwingt eine charmante Kakao Nuance mit. 

 Typica
Typica Kaffee ist der Ursprung aller Arabica-Varietäten und erhielt in den Anbauländern sehr unterschiedliche Namen: Arabigo (Amerika) Crillo, Kona (Hawai) Pluma Hidalgo, Garundang (Sumatra) San Bernado, San Ramon (Brazil) Kents, Chickumalgu (Indien). 
Inzwischen konnten Genetiker eindeutig nachweisen, dass Typica tatsächlich zweifelsfrei auf eine einzige Pflanze zurückgeführt werden kann. Die gesamte Pflanzenlinie ist daher aus einer einzigen Pflanze und ihren Nachkommen entstanden, die sich den jeweiligen Wachstumsbedingungen der Anbauländer und -gebiete angepasst haben.   
Die Äste stehen fast horizontal vom Stamm ab. Typica-Pflanzen, die eine maximale Größe von 3,5 bis 4,5 m aufweisen, zeigen immer die typischen bronzefarbenen Jungblätter – niemals weisen sie die meist hellgrünen Jungblätter anderer Kaffeevarietäten auf. Die Seitenäste wachsen in einem nahezu horizontalen Winkel (Bourbon-Pflanzen besitzen dagegen einen 60 °-Winkel). Die Kirschen und die darin befindlichen Kaffeebohnen sind von länglicher Form. Fast alle Typica-Pflanzen – einige der Typica-Pflanzen gedeihen besser in großen Höhen und bevorzugen weniger Niederschlag als die Bourbon-Linie. 
Auf ferralsolischen Böden bieten die Typica Sorten fruchtige Aromen mit feinem Säureprofil. Vulkanische Böden hingegen zeichnen sich durch Nusstöne und Gewürzen aus. Das Flavour-Profil ist durch eine fruchtige, frische Säure mit Beerentönen gekennzeichnet, die insbesondere bei der trockenen Aufbereitung eine hohe Süße und einen ausgeprägten Körper in der Tasse entwickelt. Die Flavourprofile der Lateinamerikanischen Kaffees zeichnen sich daher durch fruchtbetonte Noten mit geringerem Körper aus, die insbesondere bei Filterkaffee ihren Einsatz finden. Doch das Potenzial dieser Kaffees mit ihren verschiedenen angepassten Linien und Untervarietäten sowie in verschiedenen Aufbereitungen, sind noch weitestgehend ungeborgene Schätze.

 Catuai Rojo & Catuai Amarillo
Der Catuai Kaffee ist eine Kreuzung aus der Mundo Novo und der Caturra Pflanze, die wiederum beide vom Bourbon abstammen. Bekannt ist der Catuai Rojo und Catuai Amarillo, mit seinen gelben Kirschen. Die Pflanze ist relativ klein und zeichnet sich durch nach oben gleichmäßig abstehende  Äste um einen dicken Mittelstamm aus. Die Kaffeekirschen sitzen sehr fest und es Bedarf großer Sorgfalt und Kraft, um diese zu pflücken. Zum Glück ist die Pflanze nicht hoch und kommt somit den Pflückern entgegen. Diese Wachstumseigenschaft den Vorteil, dass die Kirschen bei heftigem Regen nicht abfallen. Die Catuai Pflanze benötigt grundsätzlich eine sorgfältige Pflege. Gerade, wenn sie auf kleinen Urwald Schattenplantagen wächst und keine chemischen Schutzmittel eingesetzt werden.
Nach Karamell duftend,  mit erfrischendem Geschmack, leicht nach Schokolade, Mandel, Honigmelone, Nuss und Vanille. Grundsätzlich ein sehr entwickelter Geschmack, jedoch auch abhängig vom Röstgrad.